SAP Business One · Lebensmittel & Getränke

Gute Produkte.
Klare Daten.
Verbundene Abläufe.

Vom Wareneingang bis zur Auslieferung: Verbinden Sie Chargen, Haltbarkeit, Produktinformationen und Wirtschaftlichkeit. Für Lebensmittelhandel und Herstellung – mit genau den Bausteinen, die Ihr Betrieb braucht.

Eine ERP-Basis. Branchentypische Anforderungen. Passend ergänzt durch Inceptum.

Brotteig auf dem Förderband einer Lebensmittelproduktion. Zum Vergrößern anklicken.
Chargen und Haltbarkeit verbindenProduktwissen strukturiert pflegenHerstellung nach Bedarf ergänzen

Ihr Geschäftsmodell gibt die Richtung vor

Lebensmittel handeln.
Lebensmittel herstellen.

Chargen, Qualität und Produktinformationen betreffen beide. Produktionsplanung gehört dorthin, wo tatsächlich produziert wird.

Handel & Distribution

Warenfluss im Blick.
Ohne Produktionsmodul.

Einkauf, Bestände, Kommissionierung, Verkauf und Finanzen auf einer gemeinsamen Grundlage. Ergänzen Sie Merkmalslisten, Qualitätsprüfungen und mobile Abläufe dort, wo sie helfen.

  • Lieferanten, Preise und Verfügbarkeiten verbinden
  • Chargen, MHD und Kundenanforderungen berücksichtigen
  • Produktspezifikationen und Dokumente zentral pflegen
Gemeinsame Branchenprozesse entdecken →

Herstellung & Verarbeitung

Die gleiche Basis.
Mit Manufacturing Suite.

Wer mischt, verarbeitet, abfüllt oder verpackt, erweitert die gemeinsamen Abläufe um Materialbedarf, mehrstufige Fertigung, Ressourcen und Rückmeldungen.

  • Materialien und Verpackungen gemeinsam planen
  • Verbrauch, Ausbeute und Kosten nachvollziehen
  • Qualitäts- und Chargenbezüge im Ablauf erhalten
Herstellungsprozesse ansehen →

Was die Branche zusammenhält

Die Charge ist kein Einzelwert.
Sie verbindet Ihren Prozess.

Ein kurzfristiger Auftrag betrifft den Bestand. Eine knappe Restlaufzeit betrifft die Auslieferung. Eine Abweichung betrifft die Freigabe. Diese Zusammenhänge sollten sichtbar sein.

Chargen & Herkunft

Lieferantenbezug, Wareneingang, Lagerbewegungen und Kundenlieferung nachvollziehen. In der Herstellung kommen die verwendeten Rohstoffchargen und die erzeugten Produktchargen hinzu.

Haltbarkeit & Verfügbarkeit

MHD, Lagerstatus und vereinbarte Restlaufzeiten gemeinsam betrachten. Eine konfigurierte FEFO-Strategie hilft, geeignete Ware rechtzeitig zu verwenden und Abschriften zu begrenzen.

Qualität & Freigaben

Prüfpläne, Ergebnisse und Zuständigkeiten im Prozess verankern. Die Inceptum-Qualitätserweiterung verbindet Prüfungen mit Belegen und unterstützt definierte Sperr- und Freigabeaktionen.

Zutaten & Produktspezifikation

Nährwerte, Allergene, Herkunft oder Verpackungsangaben als gepflegte Produktinformationen strukturieren. Merkmalslisten und angebundene Dokumente bilden dafür eine gemeinsame Datenbasis.

Einkauf & Kundenversorgung

Bedarfe, Konditionen und Bestände verbinden. Schnittstellen zu EDI, Shops oder Kundenportalen werden passend zum Geschäftspartner und zum benötigten Nachrichtenumfang angebunden.

Marge & Bestandswert

Einkaufspreise, Warenverluste und Vertriebskonditionen im Zusammenhang auswerten. Hersteller ergänzen Material-, Ressourcen- und Verpackungskosten um die Sicht auf tatsächliche Verbräuche.

Produktwissen statt Datensilos

Eine Merkmalsliste.
Viele relevante Informationen.

Die Base Suite ergänzt SAP Business One um flexible Merkmalslisten. So können Nährwerte, Zutaten, Allergene und weitere Spezifikationen strukturiert am passenden Objekt gepflegt werden – im Handel ebenso wie in der Herstellung.

Merkmalsliste im Artikel: strukturierte Produkteigenschaften pflegen. Zum Vergrößern anklicken.

Produkteigenschaften

Informationen dort pflegen, wo der Artikel geführt wird. Merkmalslisten bündeln unterschiedliche Produktangaben in einer gemeinsamen Struktur.

Merkmalsliste konfigurieren: Nährwertfelder, Datentypen und Reihenfolge. Zum Vergrößern anklicken.

Nährwertfelder

Energie, Fett, Kohlenhydrate oder Salz mit passenden Datentypen und Beschreibungen anlegen. Welche Angaben benötigt werden, bestimmt Ihre Produktspezifikation.

Merkmalslisten an unterstützte SAP Business One Objekte anbinden. Zum Vergrößern anklicken.

Objektbezug

Merkmalslisten lassen sich unterstützten Stammdaten und Belegen zuordnen. So bleibt die Information mit dem fachlichen Objekt verbunden.

Passende Feldtypen für strukturierte Merkmale auswählen. Zum Vergrößern anklicken.

Datentypen

Auswahllisten, Ja/Nein-Werte, Zahlen, Bereiche oder Text gezielt einsetzen. Ein einheitliches Datenmodell erleichtert Pflege und Auswertung.

Produktmerkmale direkt im Artikel verwalten. Zum Vergrößern anklicken.

Pflege im Artikel

Die passenden Merkmalsgruppen direkt am Artikel öffnen. Abbildungen und Dateiverweise werden im Web Client schreibgeschützt dargestellt.

Wenn eine Abweichung auftritt

Vom Verdacht zur klaren Eingrenzung.

Eine gute Rückverfolgung beginnt bei vollständigen Buchungen. Legen Sie den Weg einer Beispielcharge offen, bevor es darauf ankommt.

Bestände finden

Betroffene Artikel und Chargen über Lagerorte, Mengen und Status eingrenzen.

Herkunft verstehen

Belege und in der Fertigung verwendete Rohstoffchargen zum Ursprung zurückverfolgen.

Auslieferung zuordnen

Kunden und Lieferbelege zur betroffenen Ware identifizieren und für die Bearbeitung bereitstellen.

Maßnahmen dokumentieren

Prüfung, Sperre, Freigabe und weitere Schritte mit klaren Verantwortlichkeiten verbinden.

Für produzierende Unternehmen

Aus Materialien wird ein Produkt.
Aus Daten wird ein planbarer Ablauf.

Die Manufacturing Suite baut auf der gemeinsamen ERP-Basis auf. Sie verbindet Materialstrukturen, Planung, Ressourcen, Rückmeldungen und Kalkulation mit Ihrem Lebensmittelprozess.

Rezepturbezogen planen
Rohstoffe, Zwischenprodukte und Verpackungen mengenmäßig verbinden. Mehrstufige Strukturen und verfügbare Ressourcen im Fertigungsablauf berücksichtigen.
Ist-Verbrauch verstehen
Eingesetzte Mengen, Rückmeldungen und Ausschuss erfassen. Ausbeute und Abweichungen gegenüber der Planung auswerten.
Kalkulation im Zusammenhang
Material-, Verpackungs- und Ressourcenkosten betrachten. Die Rückmeldung aus der Ausführung verbessert die Grundlage für nachfolgende Aufträge.
Manufacturing Suite – Produktionsvorschau für einen Lebensmittelartikel. Zum Vergrößern anklicken.

Eine gemeinsame ERP-Basis

Die passende Tiefe.
Für Ihren Betrieb.

SAP Business One verbindet Warenwirtschaft und Finanzen. Inceptum ergänzt Produktinformationen, Qualität, mobile Arbeit und – wenn benötigt – die Fertigung.

ERP-Basis

SAP Business One

Einkauf, Verkauf, Lager, Chargen und Finanzen auf einer gemeinsamen Grundlage.

ERP kennenlernen →

Produktwissen & Warenfluss

Base, Mobile & Qualität

Merkmalslisten und Dokumente mit mobilen Lagerprozessen und Prüfungen passend ergänzen.

Mobile Anwendungen entdecken →

Bei eigener Herstellung

Manufacturing Suite

Planung, mehrstufige Fertigung, Ressourcen, Rückmeldungen und Kalkulation verbinden.

Fertigungsbasis ansehen →

Im reinen Handel bleibt die Produktion außen vor.

Cloud, Web Client und Schnittstellen wählen wir nach Ihren Aufgaben. Waagen, Temperaturdaten, Etikettierung oder Laborsysteme werden als konkrete Integrationen geplant.

Begriffe verständlich erklärt

Eine gemeinsame Sprache
für Lebensmittelprozesse.

Charge
Eine eindeutig zugeordnete Menge eines Artikels. Über ihre Bewegungen lässt sich der Weg durch Einkauf, Lager, Verarbeitung und Verkauf nachvollziehen.
MHD und Restlaufzeit
Das Mindesthaltbarkeitsdatum beschreibt die Haltbarkeit unter festgelegten Bedingungen. Die Restlaufzeit bezeichnet die verbleibende Zeit bis zu diesem Datum, etwa bei der Auslieferung.
FEFO
First Expired, First Out: Geeignete Bestände mit dem frühesten Ablaufdatum zuerst verwenden. Kundenvorgaben und Qualitätsstatus müssen dabei berücksichtigt werden.
Rezeptur und Stückliste
Die mengenmäßige Zusammensetzung eines Produkts. In der Fertigung werden Materialien und Verpackungen mit Arbeitsgängen und Ressourcen verbunden.
Merkmalsliste
Konfigurierbare Gruppen strukturierter Angaben für Stammdaten oder Belege. Datentypen, Einheiten und Zuständigkeiten geben der Information einen verlässlichen Rahmen.
Freigabe und Sperre
Ein definierter Qualitätsstatus steuert, wie mit einer Partie oder Charge weitergearbeitet wird. Die Entscheidung folgt Ihrem dokumentierten Prüfprozess.

Gut zu wissen

Ihre Fragen.
Klare Antworten.

Der richtige Umfang ergibt sich aus Ihrem Sortiment, Ihren Kundenanforderungen und den tatsächlichen Abläufen.

Brauchen Lebensmittelhändler ein Produktionsmodul?

Nein. Lebensmittelhändler starten mit Einkauf, Verkauf, Beständen, Chargen, Haltbarkeit und Finanzen auf Basis von SAP Business One. Merkmalslisten, Qualitätsprüfungen, mobile Lagerprozesse und Schnittstellen ergänzen den benötigten Umfang. Die Manufacturing Suite kommt hinzu, wenn tatsächlich hergestellt, gemischt oder verarbeitet wird.

Wie werden Chargen und Haltbarkeit zusammen betrachtet?

SAP Business One verwaltet Chargen mit zugehörigen Daten und Bestandsbewegungen. Für die Lebensmittelprozesse ergänzen wir die Betrachtung um MHD, kundenspezifische Restlaufzeiten und die gewünschte Auslagerungslogik. FEFO bedeutet, zuerst die geeignete Ware mit dem frühesten Ablaufdatum zu verwenden. Die Auswahl- und Prüfregeln werden für Ihren Ablauf eingerichtet.

Was leistet die Merkmalsliste für Lebensmittelartikel?

Mit der Merkmalsliste der Base Suite lassen sich strukturierte Angaben für unterstützte SAP Business One Objekte pflegen. Dazu können beispielsweise Nährwertangaben, Zutaten, Allergene, Herkunft und Produktspezifikationen gehören. Merkmalsgruppen, Feldtypen und Berechtigungen werden passend konfiguriert. Eine automatische Berechnung von Nährwerten oder eine fertige Etikettendeklaration ist damit nicht automatisch verbunden.

Wie unterstützt die Lösung Rückverfolgbarkeit und einen Rückruf?

Chargenbezüge verbinden Wareneingänge, Lagerbewegungen, eingesetzte Materialien und Auslieferungen. So lassen sich betroffene Bestände und Belege eingrenzen. Gemeinsam prüfen wir an einer Beispielcharge die Rückverfolgung zum Lieferanten und die Vorwärtsverfolgung zu belieferten Kunden. Verantwortlichkeiten, Sperrentscheidungen und die externe Kommunikation bleiben Teil Ihres Rückrufprozesses.

Wie kommen Qualitätsprüfungen und Freigaben hinzu?

Die Inceptum-Qualitätserweiterung unterstützt Prüfpläne, Prüfungen und Ergebnisse mit Bezug zum Ursprungsbeleg. Prüfungen können an Wareneingang, Verarbeitung und Warenausgang anknüpfen. Aktionen wie eine Chargensperre oder Freigabe werden nach Ihrem Prüfablauf konfiguriert. Temperaturmessung, Laboranbindung und Dokumentenausgabe stimmen wir als konkrete Integrationen ab.

Ersetzt das ERP die Verantwortung für Lebensmittelsicherheit?

Die Software unterstützt Ihre Dokumentation und nachvollziehbare Abläufe. Anforderungen aus HACCP, Kennzeichnung, Kundenaudits oder Zertifizierungen werden gemeinsam mit Ihren Verantwortlichen in Daten und Prozesse übersetzt. Eine ERP-Einführung allein ist keine Zertifizierung und ersetzt weder fachliche Prüfung noch betriebliche Kontrollen.

Wie wird die Lebensmittelproduktion abgebildet?

SAP Business One bildet die ERP-Basis; die Inceptum Manufacturing Suite ergänzt Planung, mehrstufige Strukturen, Ressourcen, Rückmeldungen und Kalkulation. Rezepturbezogene Materialmengen, Verpackungen, Ausbeute und Ist-Verbrauch werden im konkreten Herstellungsprozess betrachtet. Die allgemeine Seite Produktion und Fertigung erklärt diese gemeinsame Grundlage ausführlich.

Ihr nächster Schritt

Bringen Sie einen Artikel mit.
Wir zeigen den Zusammenhang.

Eine typische Charge, eine Produktspezifikation und ein Kundenauftrag reichen für den Einstieg. Bei Herstellern betrachten wir zusätzlich einen repräsentativen Fertigungsablauf.

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